Zwei Cowboys im Wilden Westen
Von Mexiko bis Alaska durchpflügen zwei steirische Raubeine den nordamerikanischen Kontinent und leben dabei vor, was echte Freundschaft bedeutet.
Die zwei sind nicht mehr grün hinter den Ohren, haben schon viel erlebt. Doch dieses Abenteuer wird sie auf eine harte Probe stellen: 24.000 Kilometer führt ihr Weg auf dem Motorrad-Sattel durch Amerika, in der Nacht schlagen sie ihr Zelt am Wegesrand auf. Im vergangenen Juli sind Erwin Lüftenegger (bald 75 Jahre alt) und Robert Neumann (63) von Los Angeles aus aufgebrochen, den Wilden Westen noch ein Stück unsicherer zu machen.
Durchs Land der unbegrenzten Freiheit
Wären die beiden zu einer anderen Zeit an diesem Ort geboren, sie wären wohl Cowboys gewesen oder Goldschürfer, jedenfalls Abenteurer. Erwin, in der Alten Welt „Lü“ genannt, stammt aus einfachen Verhältnissen, aus dem Lungau. Er hat sich in seinem Leben viel aufgebaut, darunter eine eigene Tankstelle, ein Autohaus, die Früchte von harter Arbeit und ehrlichem Unternehmergeist, das sagen die Leute im Murtal über ihn. Ähnlich sein Kompagnon Robert Neumann sen., Gastronom, Burgherr, Hotelier. Sie sind die rechte und linke Hand des Teufels, reiten auf ihren Höllenmaschinen die Pazifikküste entlang, der eine auf BMW, der andere auf Honda.
Wären die beiden zu einer anderen Zeit an diesem Ort geboren, sie wären wohl Cowboys gewesen oder Goldschürfer, jedenfalls Abenteurer. Erwin, in der Alten Welt „Lü“ genannt, stammt aus einfachen Verhältnissen, aus dem Lungau. Er hat sich in seinem Leben viel aufgebaut, darunter eine eigene Tankstelle, ein Autohaus, die Früchte von harter Arbeit und ehrlichem Unternehmergeist, das sagen die Leute im Murtal über ihn. Ähnlich sein Kompagnon Robert Neumann sen., Gastronom, Burgherr, Hotelier. Sie sind die rechte und linke Hand des Teufels, reiten auf ihren Höllenmaschinen die Pazifikküste entlang, der eine auf BMW, der andere auf Honda.
Nass bis auf die Socken
Was in Hollywood und in San Francisco anfängt wie ein Erholungsurlaub, über die Golden Gate Bridge, vorbei an Stränden, dann an Mammutbäumen, wird bald zur Forschungsreise. Jeden Tag sind sie bis zu 600 Kilometer unterwegs, immer öfters im Regen. Dann fast nur noch im Regen. Und es wird kälter. Das wird auf dem Weg nach Norden nicht unbedingt besser. Sie erreichen den Mount St. Helens, der vor etwa 30 Jahren noch 500 Meter höher war als heute. Damals brach der Vulkan aus, brach seine Spitze ab, über 60 Menschen verbrannten. Lü und Robert steigen von ihren Schlachtrössern ab, schauen in den Krater, sie verspüren Demut vor der Natur.
Was in Hollywood und in San Francisco anfängt wie ein Erholungsurlaub, über die Golden Gate Bridge, vorbei an Stränden, dann an Mammutbäumen, wird bald zur Forschungsreise. Jeden Tag sind sie bis zu 600 Kilometer unterwegs, immer öfters im Regen. Dann fast nur noch im Regen. Und es wird kälter. Das wird auf dem Weg nach Norden nicht unbedingt besser. Sie erreichen den Mount St. Helens, der vor etwa 30 Jahren noch 500 Meter höher war als heute. Damals brach der Vulkan aus, brach seine Spitze ab, über 60 Menschen verbrannten. Lü und Robert steigen von ihren Schlachtrössern ab, schauen in den Krater, sie verspüren Demut vor der Natur.
Hoch in den Norden
Sie fahren weiter Richtung Kanada, machen halt in Saloons, beobachten Wale im Meer, sind guter Dinge, obwohl der Regen immer noch nicht aufhört. Das ist nicht nur beim Fahren schlimm, sondern auch beim Zeltaufstellen und -abbauen. Doch die zwei sind hart im Nehmen. Wenn es nur nicht so kalt wäre! Doch was sie erleben, entschädigt für alles. Der Bär, der ihnen den Weg verstellt, vor dem sie fliehen müssen, die Herde Bisons, die Biber und die Elche, der Atem der Wildnis von Alaska.
Sie fahren weiter Richtung Kanada, machen halt in Saloons, beobachten Wale im Meer, sind guter Dinge, obwohl der Regen immer noch nicht aufhört. Das ist nicht nur beim Fahren schlimm, sondern auch beim Zeltaufstellen und -abbauen. Doch die zwei sind hart im Nehmen. Wenn es nur nicht so kalt wäre! Doch was sie erleben, entschädigt für alles. Der Bär, der ihnen den Weg verstellt, vor dem sie fliehen müssen, die Herde Bisons, die Biber und die Elche, der Atem der Wildnis von Alaska.
Zwei Freunde, ein Weg
Jetzt hat auch noch das Zelt ein Loch, saugt sich mit Wasser voll, auch die Schlafsäcke und das Gepäck. Am Straßenrand liegt Schnee! Hier ist es Zeit, kehrt zu machen, die Schleife nach Süden zu nehmen. Der Weg führt durch die Rocky Mountains, den Yellowstone-Nationalpark, den Grand Canyon, Las Vegas, es wird wieder wärmer, sie fahren weiter, bis es ganz heiß wird: Nevada, Arizona, Mexiko. Das heißt Wüste, das heißt bis zu 45 Grad. Bis Erwin und Robert wieder an ihrem Ziel L. A. angekommen sind und die Bikes für die Heimfahrt verladen, hat die beiden nicht nur die Hitze zusammengeschweißt.
Jetzt hat auch noch das Zelt ein Loch, saugt sich mit Wasser voll, auch die Schlafsäcke und das Gepäck. Am Straßenrand liegt Schnee! Hier ist es Zeit, kehrt zu machen, die Schleife nach Süden zu nehmen. Der Weg führt durch die Rocky Mountains, den Yellowstone-Nationalpark, den Grand Canyon, Las Vegas, es wird wieder wärmer, sie fahren weiter, bis es ganz heiß wird: Nevada, Arizona, Mexiko. Das heißt Wüste, das heißt bis zu 45 Grad. Bis Erwin und Robert wieder an ihrem Ziel L. A. angekommen sind und die Bikes für die Heimfahrt verladen, hat die beiden nicht nur die Hitze zusammengeschweißt.














