Die Produktpalette von Austria Email umfasst zum einen Elektrospeicher, die primär im Heimmarkt Österreich abgesetzt werden, und zum anderen Stand- und Liegespeicher überwiegend für den Export. Darüber hinaus werden in zunehmendem Ausmaß neue Geräte in den Bereichen Solarenergie und Fernwärme angeboten.
Einzigartig in Europa
Das Spektrum reicht vom kleinen, aber unentbehrlichen Kleinspeicher über Elektrohängespeicher bis zum Spezialspeicher für die Industrie. Rund 350 Typen an Boilern und Speichern sind derzeit im Angebot, das Portfolio wird laufend ausgebaut. So wurden kürzlich ein Standspeicher mit doppelt gewickeltem Rohrregister, ein Thermosyphonspeicher und ein innovatives Brauchwasser-Wärmepumpenset am Markt eingeführt. Stolz ist man im Unternehmen besonders darauf, dass die emaillierten Wasserspeicher aus jeder Primärenergie (also aus Strom, Gas, Öl, Holz, Fernwärme und Solarenergie) Warmwasser erzeugen können. Das ist europaweit einzigartig!
26 % Umsatzwachstum
Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen am Standort Knittelfeld 370 Mitarbeiter und ist damit einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region. Alleine im letzten Geschäftsjahr wurden 126.000 Speicher produziert, 2007 sollen es 136.000 Geräte werden. Die Geschäfte florieren: Der Umsatz betrug 2006 64,7 Millionen Euro, das entspricht einem Zuwachs von 26 %. Noch beachtlicher ist die Steigerung des Geschäftsergebnisses mit 68 %.
Neue Märkte
45 % der Produkte werden auf dem österreichischen Markt abgesetzt, bereits 55 % gehen ins Ausland. Stärkster Exportmarkt ist Deutschland, danach rangieren die Schweiz, Frankreich, Spanien und die neuen EU-Mitglieder Slowakei, Tschechei, Slowenien, Ungarn und Polen. Gerade die Ostmärkte wiesen in den vergangenen Jahren beachtliche Zuwachsraten auf und sollen in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus wird bereits heute an Hoffnungsmärkte wie Russland und Marokko, Zypern, Bosnien und Kroatien geliefert. In Österreich ist Austria Email Marktführer bei Elektrospeichern - mit mehr als 60 %.
Ausbau
Der im letzten Herbst begonnene Neubau der Hauptwerkseinfahrt bedingte einen Abbruch des bestandenen Pförtnergebäudes für eine Verbreiterung der Werkseinfahrt und eine Erweiterung der Lade- und Rangierflächen für LKW-Züge. In Spitzenzeiten werden bis zu 13 Sattelzüge pro Tag geladen.
Über der Haupteinfahrt wurde ein neues Verwaltungsgebäude in Brückenbauweise errichtet. Neben den modernen Büroräumlichkeiten für die Abteilungen Finanz, Rechnungswesen und Controlling steht nun auch ausreichend Raum für die Schulung von Mitarbeitern und Vertriebspartnern und für die Präsentation des Verkaufsprogramms zur Verfügung. Die Gesamtsumme der Investition betrug rund € 800.000, die offizielle Eröffnung ist für Mai dieses Jahres angesetzt.















